Veranstaltungsreihe zur Kampagne

„Entschlossen&Solidarisch – Wir machen weiter“

…das ist das Motto der Kampagne, die seit einigen Monaten zu der Repressionswelle im Nachgang der Proteste und Störaktionen gegen den Bundesprogrammparteitag der AfD an der Stuttgarter Messe arbeitet. Der Aufruf der Kampagne stellt heraus, dass im Widerstand gegen die AfD als wachsende Gefahr von Rechts auch direkte Proteste und Konfrontationen notwendig und legitim sind. Dass Mobilisierungen in dem Ausmaße groß angelegte Polizeieinsätze und anschließend langwierige juristische Verfahren auf den Plan rufen, erlebten wir in den vergangenen Jahren nicht nur bei diesen Protesten. Die Folgen gehen an den Betroffenen häufig nicht spurlos vorbei, weshalb es auch nach einer gemeinsamen Aktion gilt, solidarisch zusammenzustehen. In dieser Veranstaltungsreihe wollen wir uns intensiv mit antifaschistischer Praxis, der damit einhergehenden Repression und den Möglichkeiten für einen kollektiven Umgang mit den staatlichen Angriffen auseinandersetzen.

Antifa heißt Angriff!“ – Veranstaltung mit Horst Schöppner (Autor)

Freitag, 19. Januar 2018 | 19 Uhr

Linkes Zentrum Lilo Herrmann

Horst Schöppner wird über seine Erfahrungen im antifaschistischen Kampf in den 80er Jahren berichten. Die Veranstaltung wird einerseits auf die Zuspitzung faschistischer Aktivitäten in diesem Jahrzehnt und andererseits auf die Schlussfolgerung, handfesten Widerstand zu organisieren, eingehen. In einer anschließenden Diskussion wollen wir darüber sprechen, was wir aus den gemachten Erfahrungen lernen können und weshalb wir uns in einem konsequenten Antifaschismus auch heutzutage nicht auf einen staatlich vorgegebenen Rahmen beschränken dürfen.

Staat und Nazis Hand in Hand“ Veranstaltung mit Anwalt Axel Hoffmann (Nebenklagevertretung im NSU-Prozess)

Freitag, 09. Februar 2018 | 20 Uhr

Linkes Zentrum Lilo Herrmann

Axel Hoffmann vertritt im NSU-Prozess Angehörige der Opfer in der Nebenklage, ebenso im Verfahren gegen die Gruppe Freital. Er wird die heute bekannten Informationen und Einschätzungen über die zwei neofaschistischen Gruppen darlegen. Den NSU, der über Jahre unbehelligt Menschen ermordete und die Gruppe Freital, die Menschen terrorisierte und Brandanschläge verübte. Dabei wird vor allem auf bewiesene Überschneidungen der militanten Naziszene mit staatlichen Einrichtungen eingegangen. Diskutiert werden soll, welchen Erfolg man sich von staatlicher Verfolgung und Klagen (bzw. Nebenklagen) gegen Nazistrukturen versprechen kann und welche Rolle antifaschistischer Selbstschutz im Angesicht einer bewaffneten Naziszene spielen muss.

AntifaschistInnen im Fadenkreuz“ – Seminar zu möglichen Umgangsformen mit staatlicher Repression

Sonntag, 04.03.18 | 15 Uhr

Linkes Zentrum Lilo Herrmann

Anhand von Texten wollen wir mit euch zu verschiedenen Aspekten der Repression gegen politische AktivistInnen diskutieren. In drei Blöcken werden wir uns Grundlagen zu den Schwerpunkten staatliche Repression, dem Umgang mit Repression als direkt Betroffene und der kollektiven Solidaritätsarbeit erarbeiten. Um die Texte frühzeitig zu erhalten, meldet euch bitte verbindlich bei der Roten Hilfe, im Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart und Region oder unter wirmachenweiter@tightmail.com an.

Achtet auf Ankündigungen!

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